Gezielte Erneuerung
Bestand möglichst erhaltenSanitärapparate, Armaturen oder Möbel werden ersetzt. Anschlüsse und Raumaufteilung bleiben weitgehend bestehen; Oberflächen werden nur dort erneuert, wo es technisch notwendig ist.
Kostenratgeber · Schweiz
Ein belastbares Budget entsteht nicht aus der Raumgrösse allein. Entscheidend sind Bestand, Leitungen, Abdichtung, Oberflächen, Ausstattung und die gewünschte Raumaufteilung. Hier erhalten Sie eine ehrliche Orientierung für die Planung.

Schnelle Orientierung
Ein reiner Apparateaustausch ist nicht mit einem vollständigen Neuaufbau inklusive Leitungen, Abdichtung und neuer Raumaufteilung vergleichbar. Auch Grösse, Zugänglichkeit, Produkte und der Zustand hinter den sichtbaren Oberflächen verändern den Aufwand.
Darum veröffentlicht NEUEX hier keine unbestätigten Pauschalpreise. Nach Besichtigung, Aufmass und Produktauswahl erhalten Sie eine auf Ihr Objekt abgestimmte Leistungsbeschreibung und eine nachvollziehbare Offerte.
Drei Budgetstufen
Die grösste Kostendifferenz entsteht nicht durch einen einzelnen Quadratmeter, sondern durch die Tiefe des Eingriffs.
Sanitärapparate, Armaturen oder Möbel werden ersetzt. Anschlüsse und Raumaufteilung bleiben weitgehend bestehen; Oberflächen werden nur dort erneuert, wo es technisch notwendig ist.
Rückbau, Installationen, Abdichtung, Platten, Sanitärapparate, Elektro, Möbel und Endmontage werden als vollständiger Neuaufbau geplant und koordiniert.
Veränderte Raumaufteilung, grossformatige Platten, individuelle Möbel, hochwertige Armaturen, Spezialglas, anspruchsvolle Lichtplanung oder aufwendige Bestandsanpassungen erhöhen das Budget.
Interaktiver Projekt-Check
Wählen Sie den ungefähren Umfang. Sie erhalten keine erfundene Pauschalzahl, sondern die passende Grundlage für eine seriöse Bestandsprüfung und Offerte.
6 m² oder 10 m²
Die folgenden Planungssituationen sind keine Preisangebote und keine zusätzlichen Referenzprojekte. Sie zeigen, welche Angaben für eine brauchbare Kalkulation fehlen.
Bleiben WC, Dusche und Waschtisch am selben Ort, können geeignete Anschlüsse die Planung vereinfachen. Neue Möbel, Armaturen und Beleuchtung werden trotzdem auf Masse, Befestigung und vorhandene Technik geprüft. Muss der Duschbereich geöffnet werden, gehören seine Dichtanschlüsse und der Übergang zu verbleibenden Belägen in die Offerte.
Benötigt werden Raumlänge und -breite, Wandhöhen, Apparatepositionen und Fotos aller Seiten. Ein kleiner Raum spart nicht automatisch an Sanitär, Elektro oder Bauleitung.
Umfang einer TeilrenovationEine grössere Grundfläche erlaubt andere Lösungen, entscheidet aber noch nicht über den Preis. Zusätzliche Badewanne, Doppelwaschtisch, mehr Glas oder Sondermöbel verändern Apparatezahl und Montageaufwand. Werden Anschlüsse versetzt, betrifft das auch Entwässerung, Elektro und Untergrund.
Für den Vergleich werden Quadratmeter von Boden und Wand, Plattenformat, Apparate und Sonderdetails getrennt aufgeführt. So bleibt sichtbar, welcher Mehrpreis aus Fläche und welcher aus zusätzlicher Ausstattung entsteht.
Grundriss und Ausstattung planenEin technisch intaktes grösseres Bad kann einen anderen Eingriff benötigen als ein kleines Bad mit ungeklärter Feuchtigkeit. Vergleichen Sie deshalb zusätzlich Leitungszustand, Abdichtung, Zugänglichkeit und notwendige Schutzmassnahmen. Unbekannte Befunde werden als Prüfstellen mit einem klaren Freigabeweg für Zusatzarbeiten beschrieben.
Technische Sanierung einordnenPreis und Zeit richtig einordnen
Diese Begriffe stehen für unterschiedliche Projektumfänge. Die Antworten zeigen, welche Angaben für eine seriöse Einschätzung wirklich benötigt werden.
Für eine erste Orientierung zählen nicht nur Fläche und Apparate, sondern auch Rückbau, Leitungen, Abdichtung, Elektro, Platten, Möbel und Bauleitung.
Schweizer Lohn-, Material- und Entsorgungskosten sowie die Zugänglichkeit des Objekts beeinflussen das Budget. Regionale Richtwerte ersetzen deshalb keine Bestandsaufnahme.
Ein vollständiger Neuaufbau ist teurer als der Austausch einzelner Elemente, umfasst dafür aber auch die technisch wichtigen Schichten hinter den sichtbaren Oberflächen.
Bei einer Renovation können intakte Anschlüsse und Oberflächen teilweise erhalten bleiben. Welche Arbeiten sinnvoll sind, entscheidet sich nach der Prüfung vor Ort.
Eine Sanierung greift meist tiefer in Leitungen, Untergründe und Abdichtung ein. Der Zustand des Bestands bestimmt daher einen grossen Teil des Aufwands.
Ein Quadratmeterpreis ist nur eine grobe Kennzahl, weil Sanitär, Elektro, Glas und Möbel auch in kleinen Bädern feste Grundkosten verursachen.
Planung, Lieferfristen, Rückbau, technischer Neuaufbau, Trocknungszeiten und Endmontage werden in einem objektbezogenen Terminplan zusammengeführt.
Verdeckte Schäden oder Leitungsänderungen können den Ablauf verlängern. Eine frühe Bestandsprüfung und rechtzeitige Produktauswahl schaffen Planungssicherheit.
Badumbau-Dauer
Eine kurze Bauzeit entsteht durch geklärte Entscheidungen, verfügbare Produkte und sauber abgestimmte Gewerke – nicht durch ausgelassene Arbeitsschritte.
Aufmass, Grundriss, Produkte, Offerte und Lieferfristen werden vor dem Baustart geklärt. Sonderanfertigungen können den Vorlauf deutlich beeinflussen.
Nach dem Öffnen folgen Leitungen, Untergrund, Abdichtung, Oberflächen und Montage in einer technisch notwendigen Reihenfolge.
Funktionen, Anschlüsse und sichtbare Details werden geprüft. Der definitive Zeitrahmen wird projektbezogen in der Offerte festgehalten.
Vollständige Kalkulation
Vergleichen Sie Offerten nur, wenn der Leistungsumfang gleich beschrieben ist. Ein tiefer Gesamtpreis kann wichtige Arbeiten, Nebenleistungen oder Materialien ausschliessen.
Aufmass, Raumkonzept, Materialentscheide, Terminplanung, Ausschreibung und Koordination.
Demontage von Apparaten, Möbeln und Oberflächen sowie sortierte Entsorgung und Schutzmassnahmen.
Wasser- und Abwasserleitungen, Vorwandelemente, Anschlüsse, Armaturen und Sanitärapparate.
Anschlüsse, Schalter, Steckdosen, Spiegelbeleuchtung, Lüftung und allfällige Komfortfunktionen.
Vorbereitung von Wand und Boden, Gefälle, normgerechte Abdichtung und sichere Anschlüsse.
Materialformat, Verlegeaufwand, Zuschnitte, Nischen, Kanten, Fugen und Oberflächen ausserhalb der Nasszone.
Waschtisch, Spiegelschrank, Stauraum, Duschtrennwand, Zubehör, Silikonfugen und Schlusskontrolle.
Offerten richtig vergleichen
Der Endbetrag allein sagt wenig aus. Erst ein vergleichbarer Leistungsumfang zeigt, ob eine Offerte vollständig und belastbar ist.
Was ist enthalten, was bleibt ausdrücklich bauseits und wo beginnen Arbeiten anderer Unternehmen?
Sind Hersteller, Modell, Menge, Farbe und Qualitätsstufe der sichtbaren Produkte festgelegt?
Sind Schutz, Demontage, Abtransport, Gebühren und die saubere Übergabe enthalten?
Sind Leitungen, Untergründe, Abdichtung, Gefälle, Elektro und Lüftung beschrieben?
Welche Befunde sind noch unbekannt und wie wird entschieden, falls beim Öffnen Schäden sichtbar werden?
Sind Baustart, Dauer, Lieferfristen, Wasserunterbrüche und Abhängigkeiten nachvollziehbar?
Wer kontrolliert Funktionen und Oberflächen, dokumentiert Mängel und koordiniert deren Behebung?
Die wichtigsten Kostentreiber
Werden Dusche, WC oder Waschtisch versetzt, müssen Zu- und Abwasser sowie elektrische Anschlüsse angepasst werden. Das beeinflusst mehrere Gewerke gleichzeitig.
Nach dem Rückbau zeigt sich, ob Untergründe, Leitungen oder Feuchtigkeit zusätzliche Massnahmen verlangen. Eine sorgfältige Bestandsprüfung reduziert Überraschungen.
Grossformatige Platten, Gehrungskanten, Nischen und fugenarme Übergänge wirken hochwertig, benötigen aber präzise Planung, Bearbeitung und Montage.
Keramik, Armaturen, Duschsystem, Glas, Spiegelschrank und massgefertigter Stauraum bestimmen einen wesentlichen Teil der Materialkosten.
Stockwerk, Lift, Parkierung, Schutzwege und Entsorgung beeinflussen den Aufwand. In bewohnten Gebäuden kommen abgestimmte Arbeitszeiten und Schutzmassnahmen hinzu.
Späte Produktwechsel oder ungeklärte Schnittstellen verursachen Zusatzkosten. Deshalb werden Entscheidungen und Liefertermine vor Baustart festgehalten.
Vor der Anfrage vorbereiten
Ortschaft, ungefähre Masse, Baujahr und gut erkennbare Fotos des heutigen Badezimmers.
Kompletter Neuaufbau, Dusche statt Badewanne, Apparateaustausch oder Anpassung einzelner Bereiche.
Dusche, Badewanne, WC, Waschtisch, Stauraum, Plattenstil, Komfortwünsche und gewünschtes Qualitätsniveau.
Gewünschter Baubeginn, bewohnte oder leere Immobilie sowie vorhandenes Zweitbad oder Gäste-WC.
Häufige Kostenfragen
Die Antworten helfen bei der ersten Budgetplanung. Für den verbindlichen Preis wird der Bestand vor Ort geprüft.
Die Fläche allein ergibt keinen belastbaren Preis. Bei 6 m² ist vor allem zu klären, ob Anschlüsse, Untergründe und geeignete Beläge erhalten bleiben oder ein kompletter Neuaufbau nötig ist. Apparate, Glas, Möbel und die technischen Grundarbeiten fallen auch auf kleiner Fläche an. Fotos, Masse und ein definierter Umfang ermöglichen die anschliessende projektbezogene Offerte.
Nicht automatisch. Mehr Boden- und Wandfläche erhöht Material und Verlegearbeit. Die Anzahl der Apparate, ein zusätzlicher Wannenanschluss, Sondermöbel oder Änderungen der Leitungsführung können jedoch wichtiger sein. Zwei Offerten sind nur vergleichbar, wenn Produkte, Eingriffe und Nebenleistungen gleich abgegrenzt sind.
Eine belastbare Zahl ist erst möglich, wenn Bestand, Grösse, Leitungsänderungen, Plattenformat, Apparate und Ausstattungsniveau geklärt sind. NEUEX nennt deshalb keinen scheinbar verbindlichen Pauschalbetrag, sondern erstellt nach Bestandsaufnahme und Produktauswahl eine projektbezogene Offerte.
Nicht proportional. Auch ein kleines Bad benötigt Sanitär, Elektro, Abdichtung, Platten und mehrere Arbeitsschritte. Weniger Fläche reduziert Material, doch die technischen Grundkosten bleiben bestehen und enge Räume können die Ausführung erschweren.
Eine klare Planung vor Baustart ist entscheidend. Wenn Anschlüsse möglichst am bestehenden Ort bleiben, Produkte früh ausgewählt und Leistungsgrenzen eindeutig beschrieben werden, sinkt das Risiko späterer Nachträge.
Nach Vor-Ort-Aufmass, technischer Prüfung, geklärter Materialwahl und einem vollständigen Leistungsbeschrieb. Dann werden enthaltene Arbeiten, Schnittstellen, Termine und Annahmen in der Offerte transparent festgehalten.
Die Dauer hängt von Rückbau, Leitungsänderungen, Trocknungs- und Abdichtungsaufbau, Plattenformat, Sonderanfertigungen und Lieferfristen ab. Erst nach Planung und Produktauswahl lässt sich ein belastbarer Terminplan erstellen; ein kompletter Neuaufbau beansprucht in der Regel mehrere Wochen.
Nur sehr eingeschränkt. Sanitär, Elektro, Lüftung, Möbel und Glas verursachen auch in kleinen Räumen Grundkosten. Für einen seriösen Vergleich sind Bestand und Leistungsumfang wichtiger als die Fläche allein.
Ihr Projekt beginnt hier
Senden Sie uns Ortschaft, Fotos, ungefähre Masse und Ihre wichtigsten Wünsche. Wir klären den sinnvollen nächsten Schritt und vereinbaren bei Bedarf eine Bestandsaufnahme.